Richtige Ernährung für bessere Wechseljahre

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen und Knochenabbau resultieren nicht selten durch Hormonabbau.
Was genau passiert in den Wechseljahren?

Die Wechseljahre sind eine Zeit großer hormoneller Umbrüche. Nicht nur der Östrogenspiegel sinkt, auch andere Anti-Aging-Hormone wie DHEA und Progesteron werden reduziert. Der Körper verändert sich sowohl äusserlich wie auch innerlich. Die meisten Frauen kämpfen mit einer Reihe von körperlichen und seelischen Beschwerden.

Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren wirkt sich meist auch ungünstig auf das Gewicht aus, da es in dieser Zeit zu einer verstärkten Abnahme der Muskelmasse kommt. Vitalstoffreiche Ernährung, regelmässige Bewegung und ausreichende Entspannung sind jetzt wichtiger denn je. Die größte Herausforderung ist es, den Körper, der mit zunehmendem Alter weniger Energie benötigt, aber gleichzeitig einen gesteigerten Bedarf an Nährstoffen hat, ausreichend zu versorgen.

Mit der entsprechenden Auswahl der Lebensmittel und deren Kombination können Begleiterscheinungen der Wechseljahre abgeschwächt werden.

Die richtige Ernährung kann stark helfen

In zahlreichen Studien, die sich mit dem Thema Wechseljahre beschäftigen, wird neben den Hormonersatztherapien auch immer wieder die Wichtigkeit einer ausgewogenen Ernährung betont. Mit der entsprechenden Auswahl der Lebensmittel und deren Kombination können Begleiterscheinungen der Wechseljahre abgeschwächt werden.

Im Fokus sind hier vor allem die Lebensmittel, die reich an Phytoöstrogene sind.
Dabei handelt es sich um ein pflanzliches Östrogen, das das hormonelle System positiv beeinflusst.

Um den Verlust der Mineralstoffdichte in den Knochen zu verringern, sollten nun vermehrt Vitamin D und Vitamin K sowie Calcium zugeführt werden. Zudem sollte auf einen ausreichenden Anteil, von Omega 3-Fettsäuren geachtet werden.

Hochwertiges Eiweiss für einen leistungsfähigen Körper
Für einen gestärkten, leistungsfähigen Körper ist es auch unabdingbar, dass er mit hochwertigem Eiweiss versorgt wird. Hier ist nicht die Menge entscheiden, sondern wie gut es vom Körper verstoffwechselt werden kann. Dabei geht es nicht allein darum, Muskelmasse zu erhalten – nein, auch alle Enzyme und Hormone, die im Körper gebildet werden, bestehen aus Eiweiß und müssen ständig erneuert werden, damit der Stoffwechsel auch „rund laufen“ kann. Ein Eiweissmangel kann zu Störungen des Immunsystems und auch des Knochenaufbaus beitragen. Wertvolle Eiweisslieferanten sind neben tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte auch zahlreiche pflanzliche Lebensmittel wie Sojabohnen und andere Hülsenfrüchte, Pilze, Nüsse, Samen und Sprossen.

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